Polychrom-Jaspis – auch Wüstenjaspis genannt
Wirkung von Polychrom-Jaspis
Auf energetischer Ebene ist der Polychrom-Jaspis vor allem als Beschützer bekannt. Er unterstützt in Zeiten von Stress oder Krankheit und ist besonders nützlich für diejenigen, die sich manchmal vom Leben überwältigt fühlen.
Er erdet und bringt „auf den Boden der Tatsachen“ zurück, wenn Sorgen oder Ängste einen in ein Gedankenkarussell geschickt haben. Seine Kraft hilft dabei, die negativen Gedankenmuster zu durchbrechen und innere Ruhe und Klarheit zurückzuerlangen.
Er bringt den physischen, mentalen und emotionalen Körper mit dem ätherischen Bereich in Einklang. Als Stein des Mutes und der Entschlossenheit unterstützt er insbesondere Menschen, die mehr Konzentration, Organisationsfähigkeit und Motivation entwickeln möchten, und fördert zudem die Umsetzung von Ideen in konkrete Taten.
Wissenswertes über den Polychrom-Jaspis
Der Name Jaspis stammt aus dem Griechischen und bedeutet „gefleckter Stein“, was sich auf seine farbigen Einschlüsse bezieht. Jaspis ist die undurchsichtige Variante von Chalcedon und kommt in zahlreichen Farbvarianten vor. Mineralische Beimengungen im Chalcedon machen den Stein Jaspis aus und geben ihm diese Farben. Führen die Beimengungen zu einem bunten Farbspiel im Stein (von weiß und gelb über rot und braun bis hin zu grün und seltener auch blau) ist der Jaspis „polychrom“, also vielfarbig.
Polychrom-Jaspis wird auch Wüstenjaspis genannt, da seine vielschichtige Musterung an weite Wüstenlandschaften erinnert. Fließende Farbzonen, geschwungene Linien und wolkenartige Flächen wirken wie Sanddünen, zerklüftete Felsformationen und endlose, sonnenverbrannte Weiten, die sich bis zum Horizont erstrecken. Darüber scheint sich ein weiter Himmel aufzuspannen, in dem Wolkenzüge, Abendlicht oder ein dunkler Sternenhimmel zu erkennen sind. So wirken manche Stücke wie Bilder ferner Wüstenplaneten mit unwirklichen Landschaften unter einem kosmischen Himmel.
Polychrom-Jaspis wurde 2006 in Madagaskar von Geologen entdeckt, die eigentlich auf der Suche nach weiteren Vorkommen von Ozeanjaspis waren.
Madagaskar gilt weiterhin als der klassische und bekannteste Herkunftsort des Polychrom-Jaspis. Mittlerweile wird jedoch auch aus Indonesien stammendes Material unter dieser Bezeichnung angeboten. Da „Polychrom-Jaspis“ kein wissenschaftlich festgelegter Mineralname, sondern eine beschreibende Handelsbezeichnung ist, können sich die Funde aus Indonesien in ihrer genauen Zusammensetzung, Entstehung und Musterung von den madagassischen Stücken unterscheiden.
Gemeinsam ist ihnen vor allem die außergewöhnliche Verbindung zahlreicher Farben und landschaftlich wirkender Zeichnungen.
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Für Einzelpersonen auf Madagaskar ist der Export – gerade aus abgelegenen Gegenden – sehr schwierig zu bewerkstelligen und mit vielen rechtlichen Hürden versehen. Unsere Steine aus Madagaskar beziehen wir daher über einen bewusst gewählten Zwischenhändler. Die amerikanische Firma kauft Ware von unabhängigen Sammlern und Kunsthandwerkern an bzw. beschäftigt vor Ort eigene Kunsthandwerker zu fairen Bedingungen (inklusive Kinderbetreuung, Krankenstation, Ausstattung von Schulen, Brücken- und Brunnenbau etc.) und sorgt für den Export direkt an uns.
Mehr Informationen dazu in unserem Artikel über unsere Mineralien aus Madagaskar.
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