Kabamba – auch Kambaba, Eldarit oder Kugelrhyolit
Wirkung von Kabamba
Der Kabamba ist dafür bekannt, Fremdeinflüsse (wie Verwünschungen oder gar böse Flüche) abzuwehren, Pechsträhnen zu beenden und generell vor Unglück zu schützen. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem wertvollen Schutzstein. Besonders auf Reisen, bei Neuanfängen und für alle, die Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen und deren ganz unterschiedlichen Energien haben.
Kabamba bietet eine warme, harmonische Energie für die Meditation und ist besonders kraftvoll, wenn er dabei berührt oder in der Handfläche gehalten wird. Er ist ideal für Erdung und Konzentration und fördert die tiefe Kreisatmung, die einen ruhigen, entspannten Übergang in einen meditativen Zustand ermöglicht.
Wissenswertes über den Kabamba
Bei dem aus Madagaskar stammenden Stein handelt es sich entgegen der weit verbreiteten Annahme nicht um einen Stromatolith oder ein Sedimentgestein, sondern um ein Rhyolith-Mineral, welches aus dem kochenden Magma im Zentrum der Erde stammt, also vulkanisch ist.
Der Stein stammt aus der Bongolava-Region Madagaskars und zeichnet sich durch seine einzigartige grüne Farbe mit schwarzen, unregelmäßig geformten Kreisen aus. Er wird oft mit dem mexikanischen Nebula Stone verwechselt, der eine ähnliche mineralogische Zusammensetzung aufweist, aber eine umgekehrte Farbverteilung zeigt. Wenn auch manchmal Krokodil-Jaspis genannt, ist er kein Jaspis.
Petrografische Untersuchungen, durchgeführt vom EPI (Institut für Edelsteinprüfung) in Deutschland, haben die wahre Natur von Kabamba aufgedeckt. Es besteht aus einer grünen Grundmasse aus Quarz, Pyroxen (Aegirin) sowie Natron- und Kali-Feldspäten. Die charakteristischen dunklen Kreise setzen sich aus winzigen Amphibol-Nadeln zusammen.
Verwirrung um den Namen
Der in Deutschland übliche Name Kabamba ist eine Fehlbezeichnung, die sich aus einer Reihe von Missverständnissen und Verwechslungen entwickelt hat. Die Verwirrung wurde durch ähnlich klingende Namen wie Kabamba (ein Ort in Uganda, wo tatsächlich Stromatolithen gefunden werden) und Kabamby (ein Dorf in Madagaskar, bekannt für Ozeanjaspis) hervorgerufen. In wissenschaftlichen Kreisen wird der Stein als Kambaba oder Kambamby bezeichnet und korrekt als vulkanisches Gestein klassifiziert, nicht als Jaspis oder Stromatolith.
Alle geläufigen Namen – Kabamba, Kambaba, Kambamby, Nebula Stone und Eldarit – beziehen sich also auf ein primäres vulkanisches Gestein mit ähnlicher mineralogischer Zusammensetzung. Die Unterschiede in Farbe und Muster führen zu verschiedenen Handelsbezeichnungen. Kabamba / Kambaba zeichnet sich durch eine grüne Grundfarbe mit schwarzen Kreisen aus, während Nebula Stone aus Mexiko eine dunkle Grundfarbe mit grünen Punkten aufweist. Beide Varianten werden gelegentlich unter dem Überbegriff Eldarit zusammengefasst. Ein Handelsname, der sich von „Eldar“ (Elben in Tolkiens „Herr der Ringe“) ableitet.
Diese Steine importieren wir direkt aus Madagaskar!
Für Einzelpersonen auf Madagaskar ist der Export – gerade aus abgelegenen Gegenden – sehr schwierig zu bewerkstelligen und mit vielen rechtlichen Hürden versehen. Unsere Steine aus Madagaskar beziehen wir daher über einen bewusst gewählten Zwischenhändler. Die amerikanische Firma kauft Ware von unabhängigen Sammlern und Kunsthandwerkern an bzw. beschäftigt vor Ort eigene Kunsthandwerker zu fairen Bedingungen (inklusive Kinderbetreuung, Krankenstation, Ausstattung von Schulen, Brücken- und Brunnenbau etc.) und sorgt für den Export direkt an uns.
Mehr Informationen dazu in unserem Artikel über unsere Mineralien aus Madagaskar.
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